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Oberpleichfelder unterstützen Kinder mit Behinderung, Heime und Kindergärten

Sattelzug mit Hilfsgütern nach Polen

Mit jeder Menge Kleinmöbel, Kleidung, Haushaltswaren und Spielsachen hat die Unabhängige Liste Oberpleichfeld erneut einen vollbeladenen 40-Tonner in die östliche Region Polens geschickt. Unter den sozialen Einrichtungen, die mit den Hilfsgütern unterstützt werden, sind auch zwei Kinderheime für gehandicapte Jungen und Mädchen.

 

Polen befindet sich gerade im ländlichen Raum noch im Anfangsstadium der Integration von Menschen mit Behinderung. Für Eltern ist es dort sehr schwierig, Sorge für Kinder mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen zu tragen. Der finanzielle Aufwand übersteigt in der Regel ein Vielfaches dessen, was Eltern für gesunde Kinder aufwenden müssen. Doch der polnische Sozialstaat ist vom Grunde auf wesentlich schwächer aufgestellt, als es zum Beispiel das deutsche Sozialsystem ist.

 

Schwester Alma vom Orden „Die Dienerinnen der Unbefleckten Gottesmutter Maria“  hilft den Organisatoren der ULO bei der Koordination und steht im engen Kontakt  zu ihren Ordensschwestern, die nahe der ukrainischen Grenze Kindergärten und Heime für Kinder mit Behinderung betreuen. Raimund Hammer, Bürgermeister von Oberpleichfeld, der als Sonderschullehrer in Rente sein ganzes Leben mit förderbedürftigen Kindern verbracht hat, weiß um die Probleme. „Es fehlt nicht nur an Förder- und Integrationsmöglichkeiten, sondern an den Dingen des täglichen Bedarfs. Die bittere Armut trifft die Schwächsten der Gesellschaft. Es fehlt tatsächlich an Allem!“

 

Text + Bild: Ina Habermann

 

Grossansicht in neuem Fenster: HG2014b

 

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