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Reaktion auf steigenden Bedarf an Kindergartenplätzen gut gemeistert

Richtfest für Kinderkrippen-Anbau

Gut in der Zeit liegt der neue Kinderkrippen-Anbau an den bestehenden Kindergarten, sodass die Kirchenverwaltung, Gemeinde sowie Eltern mit ihren Kinder und eine große Anzahl Besucher am Freitagnachmittag Richtfest feiern konnten. Zu diesem Anlass waren die Kindergartenkinder in hübscher Tracht angetreten und unterhielten die Gäste mit einer schönen Tanzeinlage.

Architekt Schlereth lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Kirchenverwaltung und Gemeinde und zeigte große Anerkennung für die zügige Arbeitsweise von Baufirma und Zimmerei. „Das ging alles recht flott von Hand zu Hand“. Bürgermeister Raimund Hammer unterstrich die Bedeutung des Anbaus: „Der Bedarf an Kindergartenplätzen und einer Kinderkrippe wird auch der Zukunft des Ortes und seiner Entwicklung gerecht. Denn das fast komplett bebaute Baugebiet Obere Straßäcker und das in Planung befindliche neue Baugebiet Am Seligenstädter Marterl wird viele junge Familien in den Ort ziehen und wir sind dann gewappnet. Damit zeigt sich Oberpleichfeld als kinder- und familienfreundliche Gemeinde.“

Pfarrer Helmut Rügamer fand ebenfalls positive Worte: „Um mit Jesu Worten zu reden: 'Lasset die Kinder zu mir kommen' haben wir mit dem Kinderkrippen-Anbau Räumlichkeiten geschaffen, die für die Entwicklung der Kinder von ein bis drei Jahren notwendig sind“

Mitte des vergangenen Jahres wurde auf Anregung der Kirchenverwaltung im Zuge eines Ortstermins mit dem bischöflichen Bau- und Kunstreferat Norbert Lehnert festgestellt, dass aufgrund der Prognosen über die Kinderzahlen davon ausgegangen werden muss, dass der Bedarf von zwei Regelgruppen und einer Kinderkrippe besteht. Zudem wurde angemerkt, dass auch ein bedarfsgerechter Personalraum fehle. Daraufhin wurde das Architekturbüro Schlereth+Buzzi Gerolzhofen beauftragt, sowohl eine Sanierung des „Alten“ Kindergartens als auch einen Entwurf für einen Neubau für Kleinkinder vorzulegen. Im Oktober 2012 gab die Kirchenverwaltung und die Gemeinde grünes Licht für den Neubau der Krippe für zwölf Kinder zwischen einem und drei Jahren.

Der Anbau hat einen Krippenraum mit 54 Quadratmeter. Als Räume stehen weiter ein Wickelraum, ein Schlafraum, ein neuer Personalraum sowie im Durchgang ein Nebenraum, ein Putzraum und eine Garderobe zur Verfügung. Der Krippenanbau an den bestehenden Kindergarten wird mit Freianlage und Hochbau mit 487 600 Euro beziffert.

Die Gesamtbaukosten betragen rund 503 000 Euro, die mit einem Staatszuschuss von 320 000 Euro oder 64 Prozent getragen werden. Die örtliche Kirchenverwaltung übernimmt 61 000 Euro, die Gemeinde steuert 122 000 Euro bei.

Der zügig vorangehende Rohbau seit dem Baubeginn am 22. März 2013 sorgte für das in der ersten Maiwoche gefeierte Richtfest.

Quelle: MainPost Text: rw  Foto: screenshot

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